Ankommen und Weiterziehen

Um mich an einem Ort wirklich zuhause zu fühlen, da kenne ich mich inzwischen gut, braucht es feste Anlaufstellen in einer lauten, inspirierenden Stadt mit lauten – meint für eine Sache brennende –, inspirierende Menschen. Stellen, die etwas Eskapismus sichern, wenn es zu viel und zu unverstanden wird und die dann sind wie der Kaninchenbau ins Wunderland.

Was das für mich in Bergen ist, ist schnell aufgezählt:

Ein wenig Wald, ein wenig Fjord und viel Musik. Eine handvoll Menschen, die mir sehr nahe stehen und entweder in Norwegen leben oder mich besuchen. Genug Flamme, um das Bedürfnis zu haben, weiterzuziehen, Neues zu entdecken und offen zu sein für Gelegenheiten und zufällige Begegnungen.

Ein intellektuelles Zuhause finde ich gerade in einem besonderen Raum an dem Institut an dem meine liebsten Veranstaltungen angeboten werden. Und einen hübschen Blick auf die Stadt gibt es dort auch.

Und im Café im Museum für zeitgenössische Kunst Kode Nr. 2, das gleich neben einem Museumsshop mit der bezaubernden rothaarigen Verkäuferin liegt und, das ist wichtig, Soja Chai, Soja Kaffee und guten Tee hat. Dazu meist gute, dezente Musik und am Nachmittag genug Ruhe zum Schreiben. Rasmus Meyers allé 3, 5015 Bergen. Geöffnet täglich 11-17 Uhr.

Advertisements
Ankommen und Weiterziehen