Ein eigenes (Wohn-)zimmer

Vor wenigen Tagen habe ich die Suche nach einem weiteren Wohnzimmer in der Welt aufgenommen – einem Ort zum Zurückkehren, zur Inspiration und zum Sojachai trinken. Ein eigenes Zimmer, beinahe. Zum Denken, Fokussieren, Pläne schmieden. Zum Teilen mit Freund*innen, die die Bezeichnung partner in crime verdient haben.

2014-09-16_13-16-17_176Dabei bin ich über das Chillout Travel Centre (Torggaten 11) gestolpert, ein winziger Shop für Reiseaffine mit integriertem [immerhin gibt es hier ein minimales veganes Angebot] Café und plüschigen Kissen auf großen Sofas.

Mehr ein Ort der Inspiration denn ein Outdoorladen, mehr Reiseguides und -literatur, Kleinkrusch für aufkommendes Fernweh und Zubehör als Gaskartuschen und Multitools. Manches, das mehr Fashion Statement zu sein scheint (“Indie” Einkaufsumhängetaschen) und Anderes, das ein tolles Geschenk abgeben würde (Hängematten! Eine Scratchmap, die nicht antiimperialistisch gelesen höchst zweifelhaft wäre. Tragetücher.)

Ich fühle mich langsam wirklich wohl in dieser Stadt. Mein Norwegisch wird immer weniger haarsträubend, meine zeitweilige Insomnia ist zurückgekommen als ich meinen letzten Besuch weiterziehen lassen musste und mein Hirn kann die Massen großartiger Texte, mit denen ich mich momentan beschäftige, kaum realisieren. Fabelhafte Tage.

Advertisements