Sieben Sachen 31.01.2016

Immer wieder sonntags…na, bei mir weiterhin unregelmäßig und wie es gerade passt: 7 Bilder oder Beschreibungen von Sachen, für die ich in letzter Zeit meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

blume

Eine Teeblume beim Entfalten geholfen.

14

Die Haut über der neuen Tinte gepflegt. Viel Schwarz, norwegischer Wald und viel Gekritzeltes. Ich hab mich verliebt in das Motiv. Gestochen wurde es in Eigenverantwortung und gründlicher Überlegung. Es ist sehr schlüssig, dem eigenen Körper in den körperlich und mental heftigen Prozessen einer Chemotherapie diesen Stress nicht zuzumuten, schon gar nicht, wenn die Blutwerte mies sind und das Immunsystem akut in Mitleidenschaft geraten ist. Und doch habe ich mich für diese Wunde entschieden – weil es mein Körper ist und ich allein darüber bestimmen werde. Die Risiken im Blick und sorgfältig abgewogen. Hätte ich eine Krankheit, die diese oder jene Zeit hochanstrengende Behandlung nach sich zöge, bis es irgendwann wieder weniger Medikamente braucht und die Prognose besser wäre, hätte ich mit diesem Wunsch gewartet auf entspanntere Zeiten. In meinem Fall wird es das eher nicht geben, also setze ich den Traum um und sorge danach entsprechend intensiv für mich. Netter Nebeneffekt: Selbstbestimmung und die psychisch sehr heilsame Erfahrung eines Schmerzes, der sofort weg ist sobald die Nadel nicht mehr in die Haut eindringt. Fabelhaft, ich weiß nicht, wann ich mich zum letzten Mal Schmerzen so wenig ausgeliefert erleben durfte.

karte

Einem Herzensmenschen eine Karte geschrieben.

buch2

Überhaupt: Wieder mehr geschrieben.

henna

Henna angerührt.

patches

Patches aufgenäht.

Gezeichnet, nicht vorzeigbar.

 

Und ihr so?

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Sieben Sachen 31.01.2016