Vegane Marshmallows selbermachen

Eine liebe Freundin experimentiert gerade erfolgreich mit Rezepten für veganen Eischnee – das fasziniert mich. Umso begeisterter bin ich von diesem Rezept für selbstgemachte vegane Marshmallows von Seitan is my Motor.

Beide, Eischnee und die Marshmallows, funktionieren nämlich auf derselben Basis: Dem Abtropfwasser von Dosenkichererbsen. Klingt skurril und widerlich, ist aber im Ergebnis nahezu nicht als solches zu identifizieren.

Ich freu mich sehr darauf, das auszuprobieren! Bis dahin gibt’s erstmal Kakao :)

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Cheesy baked mac and zucchini (vegan)

In meinem Austauschsemester zwischen den Fjorden habe ich die meiste Zeit damit verbracht, Wissenschaftliches zu lesen, bis tief in die Nacht hinein zu diskutieren und mit meiner Liebsten zu kochen.

Eben diese hat mich immer wieder auf die fabulösen Sandra Vungi von VeganSandra hingewiesen, eine Estländerin, die auf ihrem Blog nicht nur großartige vegane Rezepte teilt, sondern auch Drummerin der Death Metal Band Neoandertals ist. So viele Sympathiepunkte auf einmal!

Eins dieser VeganSandra-Rezepte, die ich mit Casia gekocht und lieben gelernt habe, mag ich heute mit euch teilen. Mit viel Mac and Cheese in vegan, mit viel Zucchini und Kokosmilch:

Cheesy baked mac and zucchini (vegan)

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Kennt ihr auch Food- oder Reiseblogs von tollen Leuten, zu denen ihr immer wieder zurückkehrt? Kennt ihr das englische Kochbuch von Sandra?

Veganer gedeckter Apfelkuchen

Gegen das Dunkel dieser Tage hilft gerade vor allem Ablenkung. Also habe ich unglaublich viel gebacken, gekocht und mit einem meiner Herzenmenschen geredet in den letzten Tagen. Trost und Zucker, die perfekte Kombination. Herausgekommen ist dabei unter anderem eine meiner liebsten Süßspeisen: Veganer gedeckter Apfelkuchen. Wenn ihr das Rezept nachmacht, nehmt weniger Zucker im Kuchen selbst und weniger Zuckerguss!

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Was kannst Du denn dann noch essen?

…dürfte die häufigste Reaktion auf meine Aussage sein, dass ich vegan lebe. Dicht gefolgt von „Das könnte ich ja nicht!“ und „Also Biofleisch find‘ ich ja auch wichtig.“ Aber das hätte einen eigenen Blogpost verdient.

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Da ich gerade schon beim Essen war, bleibe ich einfach einmal dabei und beantworte diese Frage mit: Die vegane Quiche Lorraine von veganpassion zum Beispiel. Oder die beste vegane Holundertorte der Welt mit einem Rezept von eatupyourgreens.

Oder die beste vegane Holundertorte der Welt mit einem Rezept von eatupyourgreens.

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Held*innenfrühstück

Der Mann und ich versuchen gerade, eine Balance zu finden zwischen Zeiten, die für uns als Beziehung, als Einzelpersonen, für diese Übermacht an seit der Krankheit nötigen Behördengängen und den häufigen Ärzt*innenbesuchen verfügbar sein sollen.

Gemeinsam frühstücken in meiner neuen WG hilft, diesmal mit Ciabatta, Baked Beans, Seitenwürstchen, Rucola, Cherrytomaten und tollem Matchachai (das Pulver von David Rio ist vegan und wunderbar mild, falls wer nachvollziehen kann, dass eine zu dominante Spinatnote im Matcha für mich eine Erfindung des Teufels ist).

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Ein eigenes (Wohn-)zimmer

Vor wenigen Tagen habe ich die Suche nach einem weiteren Wohnzimmer in der Welt aufgenommen – einem Ort zum Zurückkehren, zur Inspiration und zum Sojachai trinken. Ein eigenes Zimmer, beinahe. Zum Denken, Fokussieren, Pläne schmieden. Zum Teilen mit Freund*innen, die die Bezeichnung partner in crime verdient haben.

2014-09-16_13-16-17_176Dabei bin ich über das Chillout Travel Centre (Torggaten 11) gestolpert, ein winziger Shop für Reiseaffine mit integriertem [immerhin gibt es hier ein minimales veganes Angebot] Café und plüschigen Kissen auf großen Sofas.

Mehr ein Ort der Inspiration denn ein Outdoorladen, mehr Reiseguides und -literatur, Kleinkrusch für aufkommendes Fernweh und Zubehör als Gaskartuschen und Multitools. Manches, das mehr Fashion Statement zu sein scheint (“Indie” Einkaufsumhängetaschen) und Anderes, das ein tolles Geschenk abgeben würde (Hängematten! Eine Scratchmap, die nicht antiimperialistisch gelesen höchst zweifelhaft wäre. Tragetücher.)

Ich fühle mich langsam wirklich wohl in dieser Stadt. Mein Norwegisch wird immer weniger haarsträubend, meine zeitweilige Insomnia ist zurückgekommen als ich meinen letzten Besuch weiterziehen lassen musste und mein Hirn kann die Massen großartiger Texte, mit denen ich mich momentan beschäftige, kaum realisieren. Fabelhafte Tage.

Ankommen und Weiterziehen

Um mich an einem Ort wirklich zuhause zu fühlen, da kenne ich mich inzwischen gut, braucht es feste Anlaufstellen in einer lauten, inspirierenden Stadt mit lauten – meint für eine Sache brennende –, inspirierende Menschen. Stellen, die etwas Eskapismus sichern, wenn es zu viel und zu unverstanden wird und die dann sind wie der Kaninchenbau ins Wunderland.

Was das für mich in Bergen ist, ist schnell aufgezählt:

Ein wenig Wald, ein wenig Fjord und viel Musik. Eine handvoll Menschen, die mir sehr nahe stehen und entweder in Norwegen leben oder mich besuchen. Genug Flamme, um das Bedürfnis zu haben, weiterzuziehen, Neues zu entdecken und offen zu sein für Gelegenheiten und zufällige Begegnungen.

Ein intellektuelles Zuhause finde ich gerade in einem besonderen Raum an dem Institut an dem meine liebsten Veranstaltungen angeboten werden. Und einen hübschen Blick auf die Stadt gibt es dort auch.

Und im Café im Museum für zeitgenössische Kunst Kode Nr. 2, das gleich neben einem Museumsshop mit der bezaubernden rothaarigen Verkäuferin liegt und, das ist wichtig, Soja Chai, Soja Kaffee und guten Tee hat. Dazu meist gute, dezente Musik und am Nachmittag genug Ruhe zum Schreiben. Rasmus Meyers allé 3, 5015 Bergen. Geöffnet täglich 11-17 Uhr.